MEDIENMITTEILUNG

CURAVIVA Schweiz und INSOS Schweiz sagen Ja zu einer gemeinsamen Föderation

26. Juni 2019

Die Delegierten der nationalen Branchenverbände CURAVIVA Schweiz und INSOS Schweiz haben beschlossen, eine gemeinsame Föderation zu schaffen. Ziel dieser Föderation ist es, die Mitgliederinstitutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf auf politischer Ebene noch wirkungsvoller zu vertreten und sie mit optimalen und breit gefächerten Angebote und Dienstleistungen zu unterstützen.

 

Die Delegiertenversammlungen von CURAVIVA Schweiz und INSOS Schweiz haben am 25. und 26. Juni 2019 ein Projekt für die Bildung einer Föderation genehmigt. Damit entschliessen sich die zwei Branchenverbände, ihre Kräfte unter ein Dach zu stellen und die Herausforderungen in der Sozial- und Gesundheitsbranche koordiniert anzugehen. Die Föderation hat das Ziel, unnötige Schnittstellen zwischen INSOS Schweiz und CURAVIVA Schweiz und bisherige Überschneidungen zu beseitigen. Heute verfolgen die beiden Verbände vielfach die gleichen Ziele und erfüllen deshalb ähnliche Aufgaben: INSOS Schweiz vertritt die Interessen der Institutionen für Menschen mit Behinderung. CURAVIVA Schweiz ist der Branchenverband der Institutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf und umfasst die Bereiche «Kinder und Jugendliche», «Menschen mit Behinderung» und «Menschen im Alter».

Gemeinsames Engagement für Menschen mit Unterstützungsbedarf

Marianne Streiff, Präsidentin INSOS Schweiz, und Laurent Wehrli, Präsident CURAVIVA Schweiz, freuen sich über das klare Zeichen der Delegierten für den gemeinsamen Weg unter einem Dach. «Dank der Föderation können wir unsere Mitgliederinstitutionen effizienter dabei unterstützen, ihren Auftrag zu erfüllen und professionelle Betreuungs-, Unterstützungs- und Pflegeleistungen zu bieten», ist Marianne Streiff überzeugt. Und Laurent Wehrli ergänzt: «Unsere beiden Verbände arbeiten seit jeher eng zusammen. Die neue Kooperationsform schafft die Basis, damit wir unsere Stärken und Kompetenzen noch gezielter einbringen können.»

Starkes Dach, starke Teilverbände

Die beiden Verbände streben einen starken Dachverband und starke Teilverbände an. Der Dachverband wird gemeinsame Aufgaben und übergeordnete Funktionen wahrnehmen. Er soll sicherstellen, dass bei übergreifenden Themen flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen reagiert werden kann, Weiterentwicklungen frühzeitig aufgenommen und Synergien bestmöglich genutzt werden – sei dies in der Facharbeit oder in der politischen Interessenvertretung. Die Teilverbände der Föderation werden über eigene Organe und eigenständige Brands verfügen. Als primäre Ansprechpartner der Kantonalverbände und der Mitgliederinstitutionen widmen sie sich den spezifischen Themen- und Aufgabenstellungen in den Bereichen «Kinder und Jugendliche», «Menschen mit Behinderung» und «Menschen im Alter». Die Föderation ist offen für die Aufnahme weiterer Bereiche.

Umsetzung 2021 geplant

Nach dem positiven Entscheid der Delegiertenversammlungen werden nun die geeignete Struktur und die Rechtsform der Föderation im Detail evaluiert. Ein entsprechender Antrag wird den Delegierten im zweiten Semester 2020 im Rahmen einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Bei einem positiven Entscheid wird die Föderation ihre Arbeit voraussichtlich Anfang 2021 aufnehmen.

Dokumente und Links

Medienmitteilung (PDF - mit Kontakten für die Medien)